Chinesische Arzneimitteltherapie

Besonders lang andauernde chronische Störungen lassen sich auch effektiv mit chinesischen Arzneimitteln in Ergänzung zu den oben aufgeführten Verfahren behandeln. Die Rezepturen entstanden zum Teil vor mehr als 2000 Jahren und wurden im Laufe der Zeit verändert oder weiterentwickelt. Nach Erstellen einer chinesischen Diagnose werden für den Patienten individuelle Rezepturen erstellt und in Form von Tees, Granulaten oder Tropfen verabreicht. Bei Fertigarzneien berücksichtigt der behandelnde Mediziner das Nebenwirkungsprofil hinsichtlich der vorhandenen schulmedizinischen Diagnosen oder erforderlichen Begleittherapien. Verwendet werden Heilkräuter (z. B. Wurzeln, Blätter, Blüten, Rinden) und Mineralien sowie gelegentlich auch tierische Bestandteile, deren Sicherheit durch ihre Zertifizierung in Deutschland garantiert ist. Die Arzneien werden ausschließlich durch Apotheken abgegeben.