Mesotherapie

Das Zielorgan der Mesotherapie ist die Haut. Je nach Anwendungsgebiet und individuellen Bedürfnissen werden Medikamente mit sehr feinen Nadeln auf oder in die Haut injiziert. Wichtigstes Prinzip: „Wenig, selten, aber am richtigen Ort.“

Die alternative Behandlungsmethode wurde 1952 von Dr. Michel Pistor, Landarzt in Bray-Lu / Frankreich, entdeckt und 1958 erstmals als Begriff benutzt. “Die Mesotherapie ist eine neue und einfache Methode, die beabsichtigt, die Therapie möglichst nahe an den Ort des krankhaften Geschehens zu bringen. Eingesetzt werden intra- und subkutane Injektionen von Medikamentenmischungen in sehr geringen Dosierungen, dank der lokalen Applikation.“ Daher genügen weit geringere Wirkstoffkonzentrationen als bei einer oralen Einnahme. Die Haut kann Medikamente aufnehmen, speichern und wieder abgeben. Das Bindegewebe dient als Pufferzone zwischen dem zu behandelnden Organ und der lokalen Mesotherapie. Dadurch wirkt sie besonders schonend und eignet sich zur Behandlung von zahlreichen akuten und chronischen Beschwerden sowie als unterstützende Kombination zu anderen Heilmethoden.

Besonders geeignet ist die Mesotherapie z.B. bei:

  • Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates
  • Schmerzzuständen
  • Stress, Erschöpfung
  • Psychosomatischen Störungen
  • Migräne, Kopfschmerzen
  • Wiederkehrenden Harnwegsinfekten (insbesondere Blasenentzündungen der Frau)