Orthomolekulare Medizin (Mikronährstoff-Medizin)

Nährstoffe wie Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe haben einen bedeutenden Einfluss auf den menschlichen Körper. Linus Pauling (Nobelpreis für Chemie 1954, Friedensnobelpreis 1963) umschrieb die Orthomolekulare Medizin mit der „Erhaltung guter Gesundheit und Behandlung von Krankheiten durch die Veränderung der Konzentration von Substanzen im menschlichen Körper, die normalerweise im Körper vorhanden und für die Gesundheit erforderlich sind“.

Es geht jedoch nicht darum, den Körper mit Vitamintabletten zu überschwemmen. Vielmehr werden Mangelzustände durch eine fundierte Mikronährstoffanalyse (Blut- oder Urinprobe) festgestellt und anschließend durch gezielte Zufuhr behoben.

Im urologischen Bereich können u.a. folgende Krankheitskomplexe (begleitend zu schulmedizinischen Therapien) orthomolekular behandelt werden:

  • Tumorerkrankungen (z. B. Prostatakarzinom)
  • Wiederkehrende Infektionserkrankungen (z. B. Blasenentzündungen bei der Frau)
  • Andrologische Erkrankungen (Fruchtbarkeitsstörungen beim Mann, Potenzprobleme)